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 Betreff des Beitrags: Neue Freunde
BeitragVerfasst: 04.01.2007, 19:51 
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Wohnort: Winterthur
Ich habe schon erlebt das in folge eines Totenfalles die Familie näher zusammengerückt ist. Habt ihr auch schon solches erlebt?
Mir kamm es so vor, als ob der Scheidende mit seinem Tod Frieden und Einigkeit schenkt, so zusagen als ein Abschiedsgeschenk

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'Dienen kommt vor dem Verdienen.'
Henry Ford
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BeitragVerfasst: 04.01.2007, 22:22 
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Wohnort: Bremen
Hallo Aurelius,

das habe ich in meiner Familie selbst erlebt. Auf der Seite http://www.memoriam.de/michi/ und den nachfolgenden Seiten findest Du die Gedanken unserer Familie zum Tod meines Schwagers Michael. Nach seinem Tod ist unsere Familie sehr sehr eng zusammengerückt. Und auch heute noch ist dieses Gefühl der Familienbindung sehr stark. Ob es ein Geschenk von Michi war, weiß ich nicht, aber es ist eine gute Entwicklung gewesen.

Alles Gute

_________________
Kai Sender
memoriam.de


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BeitragVerfasst: 05.01.2007, 11:13 
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Registriert: 03.01.2007, 22:31
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Wohnort: Berlin
So ist das Leben.
Einige gehen Einige kommen, genau so wie bei denn Freuden, heute noch dein Freund und Morgen dein Feind, umgekehrt ist es genau so.

Liebe Grüße

Nils


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 Betreff des Beitrags: Ein Skarament
BeitragVerfasst: 07.01.2007, 23:14 
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Wohnort: Luzern
mit der Bestattung geht ein christliches Skarament einher. Nicht zu vergessen ist das Skaramente gemeinschaftsstiftende Elemente in sich trägt.
Darum kann eine Beerdigung durchaus das Familien Leben wieder neu entfachen und alten Beziehungen wieder neues Feuer verleihen.

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errare humanum est
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BeitragVerfasst: 09.01.2007, 21:50 
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Wohnort: Hopsten
HI Antoine,

ich habe gemerkt, dass durch eine solche schreckliche Situation ein neuer Zusammenhalt entsteht, weil man sich praktisch gegen "die Welt da draussen" wehren muss. Mein Bruder hat das immer mit der Grundausbildung bei der Bundeswehr verglichen, wo alle zusammenstehen und sich helfen, ohne zu fragen, weil von aussen Druck ausgeübt wurde.

So war das auch in unserer Familie. Jetzt flacht es langsam wieder ab, aber es hat sehr viel Halt gegeben.


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 Betreff des Beitrags: Obwohl
BeitragVerfasst: 10.01.2007, 01:06 
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Registriert: 03.01.2007, 17:33
Beiträge: 30
Wohnort: Luzern
es mit der Zeit wieder abflacht das Gemeinschaftsgefühl, nimmt man sich doch wieder anders wahr.
Das Bewusstsein der Vergänglichkeit des Lebens, verleiht dem Leben der Liebsten und Nächsten die man hat einen ausserordenlich hohen wert.

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errare humanum est
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BeitragVerfasst: 29.08.2007, 12:40 
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Registriert: 29.08.2007, 07:26
Beiträge: 12
Ja, ich habe das gerade schon unter dem Punkt Freunde geschrieben: seit mein Mann gestorben ist, habe ich eine überwältigende Zuwendung durch seine beiden Töchter aus erster Ehe erfahren. Wir hatten vorher alle ein eher desinteressiertes Verhältnis, das über Geburtstagsfeiern nicht hinausging. Ihre Hilfe und ihr Mitgefühl sind einmalig, sie haben mir schon gesagt, dass sei eben sein Vermächtnis an mich: eine neue Familie.


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 Betreff des Beitrags:
BeitragVerfasst: 23.01.2008, 10:20 
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Ja bei uns war das auch so, als mein Opa vor einigen Jahren starb. Eigentlich ist meine Familie eh eine eng zusammengerückte Familie, aber nach dem Tod
von meinem Opa ist es halt noch intensiver geworden. Und genau dieser Zusammenhalt hält einen auf den Beinen finde ich.


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BeitragVerfasst: 23.01.2008, 11:58 
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Sowas schweißt immer ein wenig zusammen...man trifft sich trauert zusammen..das lässt alte Probleme unwichtig erscheinen und man rauft sich zusammen.

Zitat:
Und genau dieser Zusammenhalt hält einen auf den Beinen finde ich.


Richtig, das hilft enorm!


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 Betreff des Beitrags:
BeitragVerfasst: 23.01.2008, 12:17 
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Beiträge: 39
Wie Tim schon gesagt hat .. es hilft seine trauer zu teilen und mit wem kann man das besser als mit mittrauernden. Die wissen wie man sihc fühlt und man fühlt sich verstanden. ich denke auch das das ziemlich zusammenschweisst und man enger zusammenrückt und mehr miteinander unternimmt.


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