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 Betreff des Beitrags: Zwiegespräch
BeitragVerfasst: 10.01.2007, 14:05 
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Registriert: 04.01.2007, 17:51
Beiträge: 12
Wohnort: Winterthur
Seit dem Tod meiner Mutter bin ich in einem Art Zwiegespräch mit ihr.
Durch die Grenzen des Unsichtbaren, hilft sie mir.
Ich habe dies versucht meinem besten Freund zu erklären.
Seit dem guckt er mich so eingenartig an und ich habe das Gefühl er nimmt mich nicht mehr für voll.
Was kann ich tun das die Freundschaft wieder die alte wird??

_________________
'Dienen kommt vor dem Verdienen.'
Henry Ford
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BeitragVerfasst: 29.08.2007, 12:36 
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Registriert: 29.08.2007, 07:26
Beiträge: 12
Mit deinem Freund kann ich dir nicht helfen. Aber halte an deinen Gesprächen fest. Ich wünschte mir, ich könnte solche Gespräche mit meinem Mann führen, der erst vor zwei Wochen gestorben ist. Ich beneide dich und wünsche dir weiter viel Kraft.


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BeitragVerfasst: 02.03.2008, 10:14 
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Registriert: 11.01.2007, 14:32
Beiträge: 8
Wohnort: Ibbenbüren
Diese Erfahrung habe ich auch gemacht. Zwiegespräch mit dem Verstorbenen. Ich nenne das aber lieber Dialog mit dem Gegangenen - ja ich weiß, ist nur ne andere Bezeichnung, aber mir gefällt es besser.

Mit den Verstorbenen sprechen machen übrigens sehr viele, die gerade jemanden durch Tod verloren haben. Manche sofort nach der Trauerfeier. Sagt jedenfalls der Leiter meiner Trauergruppe... :?

_________________
Der Tod ist nicht das Ende. Hoffentlich!


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BeitragVerfasst: 03.03.2008, 22:44 
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Registriert: 24.07.2007, 21:23
Beiträge: 22
Wohnort: Herzogenaurach/Stirling
Ich denke nicht, dass das etwas schlechtes ist, und auf keinen Fall, dass man dich dafür schräg anschauen sollte! Meine Mutter führt auch Gespräche mit meinem Papa, besonders, wenn sie an seinem Grab steht. Es scheint ihr zu helfen. Manchmal beneide ich sie um diesen Glauben, um diese Möglichkeit.

Es ist wichtig, dass du das tust, was für dich richtig ist, nicht für deinen Freund! Es ist sein Problem, wenn er das nicht versteht. Er sollte jetzt in dieser Situation ganz besonders für dich da sein. Aber er ist eben auch nur ein Mensch. Ich schätze, du hast entweder die Möglichkeit, nochmal mit ihm darüber zu reden, oder, es nicht mehr zu erwähnen, womit auch immer es dir besser geht.


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 Betreff des Beitrags:
BeitragVerfasst: 04.03.2008, 10:43 
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Registriert: 20.01.2007, 14:06
Beiträge: 15
Wohnort: Berlin
Mia hat geschrieben:
Manchmal beneide ich sie um diesen Glauben, um diese Möglichkeit.


Ja, das ist es, sehr beneidenswert. Sie haben den Trost, den sie vielleicht sonst nicht kriegen. Und das finde ich in Ordnung.

_________________
Es gibt nichts Gutes, ausser man tut es.


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