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 Betreff des Beitrags: Raserunfall
BeitragVerfasst: 10.01.2007, 14:07 
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Druch einen Raserunfall ist bei uns im Dorf ein Mädchen zu tote kommen. Kaum 14 Jahre und schon tod.
Ich möchte gerne ihren Eltern, den Eltern des Mädchens helfen.
Wie muss ich vorgehen das mein Hilfeangebot nicht wie ein Emontionelle Almosen herüber kommt?

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BeitragVerfasst: 10.01.2007, 14:57 
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Hallo Aurelius,

ein emotionelles Almosen gibt es nicht. Wenn Du das Bedürfnis hast, den Menschen in ihrer Trauer beizustehen, dann wird das als ehrliche Anteilnahme bei den Angehörigen auch "rüberkommen".

Trauernde sind einfach dankbar für Aufmerksamkeit und Anteilnahme und freuen sich besonders in der ersten Zeit ihrer Trauer über eine solche Reaktion.

Was nicht hilft: altbekannte Sprüche wie "jetzt reicht es doch", "die Zeit heilt alle Wunden" etc. Du musst Ihnen nicht die Welt erklären, sondern einfach da sein.

Alles Gute!

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Kai Sender
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 Betreff des Beitrags: Wie bei Behinderten
BeitragVerfasst: 10.01.2007, 23:03 
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Vielleicht sollte man sich einfach natürlich gegenüber trauernden Menschen verhalten. Sie nicht auf ihren verlust ansprechen und kein Urteil über sie fällen. Wenn sie was zu sagen haben, sagen sie es schon

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BeitragVerfasst: 11.01.2007, 11:35 
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Registriert: 03.01.2007, 16:54
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@Antoine,

das gefällt mir sehr gut. Es stimmt, wenn sie etwas sagen wollen, dann werden sie es auch tun. Aber ansprechen ist trotzdem okay.


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 Betreff des Beitrags:
BeitragVerfasst: 15.01.2007, 13:29 
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Ein Weg kann sein, sich zu überlegen, wie man es selber am liebsten hat wenn man trauert

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BeitragVerfasst: 15.01.2007, 13:54 
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Es ist wie Kai gesagt hat: es gibt keine emotionellen Almosen. Und das weiß auch jeder Trauernde. Wir sehen uns geradezu danach, jedenfalls in der ersten Zeit. Also: geh' ruhig hin und frag einfach mal, ob du irgendwas tun könntest.

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Wer Schmetterlinge lachen hört, der weiß, wie Wolken schmecken!


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BeitragVerfasst: 18.01.2007, 14:16 
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Ich würde Dir das auch empfehlen: geh einfach hin. Du musst nicht viel sagen. Aber sie werden sich freuen.

Das weiß ich auch erst jetzt, wo ich selber vor einem Jahr in Trauer gekommen bin und immer noch leide. Das wäre schön gewesen, wenn sich meine Nachbarn so verhalten hätten.


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